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Derzeit ist Active Sourcing im strategischen Personalmanagement nicht mehr wegzudenken. Dauerthema ist der Fachkräftemangel, der durch Veränderungen im Arbeitsmarkt und dem demographischen Wandel dazu führt, dass offene Stellen länger unbesetzt bleiben oder im schlimmsten Fall gar nicht besetzt werden können. Zur Folge müssen Unternehmen potenzielle Mitarbeiter proaktiv recherchieren, ansprechen und rekrutieren.

Vorreiter dieser Entwicklung wurden dem Active Sourcing Award 2018 ausgezeichnet und bekamen die Preise auf der Zukunft Personal Europe 2018 verliehen. Mit einer unabhängigen Fachjury wurden Personaldienstleister und Corporate Recruiter nach der Suchstrategie, der Kreativität der Anschreiben und Passgenauigkeit der eingereichten Profile bewertet.

Was hebt die Gewinner des Active Sourcing Awards ab? Wie gehen die Unternehmen mit den aktuellen Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt um? Im folgenden Überblick geben die besten Recruiter Tipps für erfolgreiches Active Sourcing. Weitere Ratschläge stehen in den verlinkten Einzelinterviews.

Best Practices der Personaldienstleister

Beim Interessieren von Kandidaten ist das Anschreiben von sehr großer Bedeutung. Ich muss mich mit dem Kandidaten auseinandersetzen… – will der Kandidat viele Informationen im Anschreiben oder nur einen kurzen Teaser.

Daniela Heininger

1. Platz, TRESCON Betriebsberatungsgesellschaft m.b.H.

Wir arbeiten intern und in Kooperation mit unseren Kunden mit System. Dazu gehört jeden Kandidatenkontakt konsequent zu nutzen. Eine klare Einwandbehandlung und gezielte Techniken aus Vertrieb und Marketing helfen uns, unseren Partnern einen Wettbewerbsvorsprung im Recruiting zu erarbeiten.

Sophia Röpke

2. Platz, hrConnectum GmbH

Es ist wichtig sich mit der Zielgruppe zu beschäftigen (Wofür interessiert sich die Zielgruppe? Was ist ihr bei einem Jobwechsel besonders wichtig? Worauf kommt es an?)

Katharina Stiewe

3. Platz, TERRITORY EMBRACE GmbH

Best Practices von Corporate

Es gilt aus meiner Sicht das nötige Fingerspitzengefühl zu haben zwischen Standard und Individualität. Bspw. kann man auch in der individuellen Ansprache von Kandidaten Teile der Nachrichten standardisieren. Andere Teile muss man von Kandidat zu Kandidat anpassen.

Steffen Ruf

1. Platz, Daimler AG

Je klarer die Anforderungen und Vorstellungen der Fachabteilung an mich weitergegeben werden, desto gezielter kann ich passende Kandidaten ansprechen.

Johannes Heilmann

3. Platz, Rheinmetall AG

Hier geht’s zu den Interviews in voller Länge:

Personaldienstleister
1. Platz – TRESCON Betriebsberatungsgesellschaft m.b.H., Daniela Heininger
2. Platz – hrConnectum GmbH, Sophia Röpke
3. Platz – TERRITORY EMBRACE GmbH, Katharina Stiewe

Corporate
1. Platz – Daimler AG, Steffen Ruf
2. Platz – ArangoDB GmbH, Gudrun Franzen
3. Platz – Rheinmetall AG, Johannes Heilmann

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