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Dass es in Zei­ten des aku­ten Fach­kräf­te­man­gels immer schwie­ri­ger wird Stel­len zu beset­zen, ist kein Geheim­nis mehr. Auf­grund des demo­gra­phi­schen Wan­dels hat sich die­ser “war for talent” in den letz­ten Jah­ren deut­lich ver­schärft und wird sich auch in den nächs­ten Jah­ren wei­ter zuspit­zen.

Die Pro­ble­ma­tik des immer kom­ple­xer wer­den­den Arbeits­mark­tes zieht auch an der Deut­schen Bahn (DB AG) nicht vor­bei.
Doch statt an die­sem erschwe­ren­den Trend zu ver­zwei­feln, geht die DB AG mit gutem Bei­spiel vor­an: Sie schau­en näm­lich über den Tel­ler­rand hin­aus und sind dazu in der Lage sich von tra­di­tio­nel­len, post-and-pray Recrui­t­ing-Ansät­zen zu lösen.

Mat­thi­as Bartsch, Exper­te für Talent Acqui­si­ti­on der Deut­schen Bahn, hat im Webi­nar “Impuls­vor­trä­ge von inno­va­ti­ven Grün­dern an die Big Play­er” am 12.06.2018 erklärt, wie er dem größ­ten euro­päi­schen Eisen­bahn­ver­kehrs­un­ter­neh­men dabei hel­fen konn­te, auch schwer zu beset­zen­de Stel­len effek­tiv und kos­ten­güns­tig zu fül­len. Dies erläu­ter­te er anhand des fol­gen­den Bei­spiels:
Gesucht wur­de ein Zwei­rad­me­cha­ni­ker für die Repa­ra­tur und War­tung sowie Neu- und Umdis­po­si­ti­on der Fahr­rä­der der DB Con­nect im Stutt­gar­ter Stadt­ge­biet.
Hier­zu wur­den 5 Vakan­zen aus­ge­schrie­ben. Nach eini­ger Zeit wur­de jedoch fest­ge­stellt, dass der Bewer­bungs­ein­gang rela­tiv gering war und somit eine inno­va­ti­ve und pro­ak­ti­ve Recrui­t­ing­maß­nah­me ergrif­fen wer­den muss­te, um die­se Stel­len zu beset­zen.
Mit Tal­ent­wun­ders glo­ba­len Talent­such­ma­schi­ne nahm sei­ne schwie­ri­ge Suche ein Ende. Mit Hil­fe Boole­scher Ope­ra­to­ren bil­de­te er einen Such­string, der die genau­en Skills der Zwei­rad­me­cha­ni­ker defi­nier­te, wäh­rend die Meta­such­ma­schi­ne im nächs­ten Schritt über 75 sozia­le Netz­wer­ke nach pas­sen­den Kan­di­da­ten durch­such­te.
Mit einem Klick war es ihm nun ersicht­lich, auf wel­chen Soci­al Media Kanä­len sei­ne Ziel­grup­pe aktiv war: auf Xing, Lin­kedIn, Twit­ter und Face­book. Bei Face­book exis­tier­ten sogar zahl­rei­che Grup­pen, wie die “Kes­sel­rol­len Grup­pe”, die sich aktiv für den sau­be­ren Nah­ver­kehr in Stutt­gart ein­set­zen.
Anschlie­ßend, so Bartsch, konn­te er im Detail nach­voll­zie­hen, wie sei­ne Ziel­grup­pe “tickt” und wel­che The­men sie bewegt. Wäh­rend er zum einen die Initia­to­ren der Grup­pe anschrieb, die sei­ne Stel­len­an­zei­ge inner­halb die­ser Grup­pen ver­öf­fent­lich­ten, konn­te er zum ande­ren die Infor­ma­tio­nen, die er aus die­sen fach­spe­zi­fi­schen Grup­pen erhielt, gezielt in sei­ne Anschrei­ben ein­flie­ßen las­sen. Mit einer per­so­na­li­sier­ten Nach­richt ganz getreu dem Mot­to: “Ärmel hoch für sau­be­ren Nah­ver­kehr” konn­te somit ihr Inter­es­se an den bestehen­den Vakan­zen über Xing geweckt wer­den.

“Mit Tal­ent­wun­der konn­te ich also Leu­te fin­den, die ich auf Lin­kedIn und Xing mit dem sel­ben Such­string nicht fin­den konn­te”, fass­te er abschlie­ßend zusam­men. “Und die­se konn­te ich indi­vi­du­ell anschrei­ben, denn nun wuss­te ich ja was mei­ne Ziel­grup­pe bewegt, näm­lich umwelt­freund­li­che und nach­hal­ti­ge Mobi­li­tät in Stutt­gart”.

Das Bei­spiel der DB AG macht also deut­lich, dass es wich­tig ist außer­halb der gän­gi­gen Soci­al Media Kanä­le nach geeig­ne­ten Kan­di­da­ten zu suchen. Letzt­end­lich bil­den sie nur ein klei­nen Teil des Webs ab- Men­schen hin­ter­las­sen aber auch wei­te­re Spu­ren online, denen man als Recrui­ter nach­ge­hen soll­te und oft­mals sogar nach­ge­hen muss, um Stel­len erfolg­reich beset­zen zu kön­nen. Tal­ent­wun­der bie­tet hier­zu die opti­ma­le Lösung!

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