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Bevor wir tiefer the­ma­tisch ein­tauchen, wür­den wir uns freuen, wenn du uns etwas zu dein­er Per­son und deinem Werde­gang erzählst.

Ich bin gebür­tiger Frank­furter und  ital­ienis­ch­er Staats­bürg­er, glück­lich ver­heiratet und habe eine Tochter, die ger­ade ihr Design­studi­um abgeschlossen hat.
Link: Francesco DAniel­lo auf XING

Meine Fam­i­lie und mein pri­vates und beru­flich­es Net­zw­erk sind sehr inter­na­tion­al. Ich bin Diplomkauf­mann und seit über 20 Jahren Per­son­al­ber­ater. Und ich habe den Beruf von der Pike auf erlernt. Außer­dem bin ich lei­den­schaftlich­er Ama­teur­fußballer.

Sicherlich hast du auch schon vom “War for Talent” gehört, vor welche Herausforderungen werden Recruiter und Unternehmen in den kommenden Jahren gestellt?

Die größte Her­aus­forderung beste­ht in der demographis­chen Entwick­lung. Und die jun­gen Leute haben heute andere Ansprüche an einen Arbeit­ge­ber: Sie wollen eine vernün­ftige Work-Life-Bal­ance, denn sie leben in anderen Fam­i­lienkon­stel­la­tio­nen. Und sie hin­ter­fra­gen auch die Geschäft­spoli­tik der Unternehmen. Wir wer­den von Kan­di­datin­nen und Kan­di­dat­en inzwis­chen oft gefragt, wie es um die ökol­o­gis­che und soziale Nach­haltigkeit unser­er Kun­de­nun­ternehmen bestellt ist. Ein weit­eres anspruchsvolles Feld ist die Dig­i­tal­isierung. Es gibt noch wenig Dig­i­tal­isierungs-Exper­tise, trotz­dem brauchen die Unternehmen Leute die sich dem The­ma stellen und bere­it sind, es zu treiben. Und fast alle Posi­tio­nen in diesem Zusam­men­hang sind diszi­plinenüber­greifend, aber wirk­lich inter­diszi­plinäre Aus­bil­dungs­gänge und Berufs­bilder wie z.B. Wirtschaftsin­for­matik­er gibt es noch viel zu wenig.

Wie bereitet ihr euch auf diese Herausforderungen vor und welche Lösungsansätze implementiert ihr gegenwärtig?

Indem wir uns kon­tinuier­lich weit­er­bilden und mit Kun­den und Mit­be­wer­bern  über diese The­men aus­tauschen, ins­beson­dere auch mit jun­gen Leuten, die ein mod­ernes Mind­set haben. Und wir beschäfti­gen uns natür­lich auch mit der Frage, wie unser Beruf in zehn Jahren ausse­hen wird.

Heute gibt es unterschiedlichste Methoden potentielle Mitarbeiter zu finden. Wie sucht ihr selbst nach Personal und welche Methode bewertest du als am erfolgreichsten?

In unserem Geschäft geht es um Men­schen, also um das kom­plex­este Pro­dukt, das man sich vorstellen kann. Wir arbeit­en deshalb grund­sät­zlich mit einem „mul­ti-tar­get“- Ansatz. Das flex­i­ble Zusam­men­spiel aller Instru­mente bewirkt let­ztlich den Erfolg.

Was bedeutet für dich modernes Recruiting?

Zeit­gemäßes Pro­jek­t­man­age­ment. Das erlaubt uns, einen ganzheitlichen Ansatz anzuwen­den und Wech­sel­wirkun­gen zu berück­sichti­gen. Man muss jeden Schritt sehr bewusst machen – auch mal bewusst ein Risiko einge­hen. Und natür­lich der Ein­satz zeit­gemäßer Tech­nik.

Welche Rolle spielt dabei Active Sourcing? / Welche Erfahrung hast du damit bereits gemacht?

Actives Sourc­ing ist für mich ein Mit­tel von Vie­len. Aber das Umfeld hat sich stark verän­dert. Als Inhab­er eines durch­schnit­tlichen Xing-Pro­fils bekommt man heute cir­ca 10 Zuschriften pro Tag, deshalb sind die Anforderun­gen stark gestiegen – ohne indi­vidu­elle, per­sön­liche Ansprache geht da gar nichts. Das wird oft unter­schätzt.

Worin siehst du die Vor- und Nachteile von Active Sourcing?

Wenn man es ordentlich macht und als Teil ein­er Gesamt­strate­gie, hat es keine Nachteile. Es ist denkbar, dass man eine Posi­tion durch eine Suche bei Xing- oder Linkedin beset­zt, aber pla­nen kann man das nicht.

Abschließend noch eine Frage: Was macht dein Unternehmen besonders? Warum sollte man bei euch arbeiten?

Unsere Mitar­bei­t­erin­nen und Mitar­beit­er. Sie sind sehr gut aus­ge­bildet, neugierig, fleißig und mit Lei­den­schaft bei der Sache. Und wir sind auf einem guten Weg, die Diver­sität der Welt von heute abzu­bilden.

Vie­len Dank für Deine Antworten und die damit ver­bun­dene Zeit.