Gute Vorsätze eines Recruiters in 2022

1. Am Ende der Woche eine leere To-do-Liste

Schenke dir mehr Zeit und verbessere deine Lebensqualität durch gute Organisation und Disziplin. Schaffe dir in deinem Kalender Freiraum für Projekte und Ideen-Findung.
Man muss nicht immer alle A-Prioritäten an einem Vormittag erledigen. Es finden sich immer verschiedene Chancen für ein gutes Zeitmanagement.

2. „Stay tuned“ in der HR-Branche

Informiere dich regelmäßig über neue Ideen und Erfolge im Bereich Recruiting. Nutze hier die in Punkt 1 erwähnten Kalender-Blöcke, in denen du dir Freiraum schaffst.

3. Wie geht es deinem Netzwerk?

Sei regelmäßig online in deinen sozialen Netzwerken. Was hat sich getan? Wer wurde befördert? Wer hat einen neuen Job?
Gratulieren deinem Netzwerk zu Erfolgen. Das ist zum einen höflich und zum anderen wertschätzend – und du hinterlässt einen bleibenden, positiven, Eindruck.

4. Kennst du die “Baustellen” in deinem Unternehmen?

Welche Themen stehen dieses Jahr an?
Ist eventuell die Einführung eines neuen ATS geplant? Wie sieht deine Homepage (Karriere-Seite) aus? Muss der Content geändert bzw. angepasst werden?

5. Mitarbeiterbefragung

Wie geht es den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in deinem Unternehmen?
Jetzt wäre der ideale Zeitpunkt, um eine Befragung zu machen. Wie war 2021 für die Kolleginnen und Kollegen? Und wie soll 2022 werden?
Aktives Zuhören gilt nicht nur im Bewerbungsgespräch, sondern auch im operativen Geschäft mit deinen Kolleginnen und Kollegen und ist deshalb besonders wichtig.

6. Recruitingkanal – Welcher ist der richtige? Oder welche Kanäle?

Studienergebnisse belegen regelmäßig, welche Kanäle – meistens sind es tatsächlich Jobportale – am ehesten für Personalwerbung geeignet sind.
Hier kann man vielerlei Tools im Internet finden, die einem bei dieser Analyse helfen können.

7. KPI

Jeder kennt sie: Cost-per-Hire, Time-per-Hire, Time-per-Fill, Vakanzzeit etc. … aber sind diese noch aktuell?
Es bietet sich an, eine Analyse der KPIs zu machen: Q1 2021 vs. Q4 2021 – und – 2021 vs. 2020.
Mit diesen Auswertungen können dann neue Ziele für 2022 definiert werden.

8. Individuelle Rückmeldungen

Schicke nicht einfach eine 0815-Absage Mail sondern versuche, spezifische Gründe einzubauen. Auch wenn es nach dem CV-Screening ist. Wird Englisch auf dem Level „native“ gebraucht, aber laut CV hat die Person nur A1-Level, dann schreib dies in die Nachricht.
Es gibt übrigens gute ATS, welche sich individuell anpassen an Absage-Emails. Nur ein weiterer Klick und schon kann die Nachricht gesendet werden.
Anders ist die Absage-Situation aber nach dem ersten Kontakt. Hier ist und bleibt Recruiting ein Dienstleistungsservice. Also nimm den Hörer in die Hand und rufe die Kandidatin oder den Kandidaten an. Wertschätzend absagen bringt dich immer einen Schritt nach vorne.